Akupunktur
Wie wirkt Akupunktur?
Neuste Forschungsergebnisse haben ergeben, dass fast alle
Akupunkturpunkte an Hautstellen lokalisiert sind, unter
denen ein Gefäßnervenbündel aus der Tiefe nach oben
steigt. Das Gewebe ist hier besonders wasserreich. Deshalb
weisen alle Akupunkturpunkte gegenüber ihrer Umgebung
einen 90–95%ig erniedrigten Hautwiderstand auf.
Wird eine Nadel in einen Akupunkturpunkt gestochen,
gelangen elektrische Impulse über die zuleitenden Nervenfasern
zum Rückenmark und führen so zu einer Hemmung
der elektrischen Erregbarkeit der Hinterhorn-Neurone.
Dadurch kann der eigentliche Schmerzreiz, ob Eingeweide oder
Schienbeinschmerz, die Hinterhorn-Neurone nicht
genügend erregen. Der Schmerzreiz gelangt nicht mehr in
voller Erregung zum Großhirn. Dies erklärt vor allem die
sofortige, schmerzlindernde Wirkung.
Bei der Langzeitwirkung der Akupunktur geht man davon aus,
dass Endorphine vor allem in Teilen des Zwischenhirns
(Hypotalamus) ausgeschüttet werden, welches Substanzen
sind die auf den Körper schmerzlindernd wirken. Dass dies
kein Plazeboeffekt ist, sieht man daran, dass Akupunktur auch
bei Tieren Wirkung zeigt.
Indikationen
- Spannungskopfschmerz
- Kopfschmerzen
- Nackenschmerzen
- Migräne
- Schulterschmerz
- "Tennisarm" oder "Golferarm"
- Brustwirbelbeschwerden
- Kreuzschmerzen
- Kniegelenkschmerzen
Für weitere Informationen lesen Sie bitte unsere Patienteninformation
"Akupunktur"
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